Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben kürzlich neue Regeln für Hunde veröffentlicht, die aus anderen Ländern in die Vereinigten Staaten einreisen. Diese Vorschriften zielen darauf ab, die Ausbreitung von Tollwut zu verhindern, einer tödlichen Viruserkrankung, die vor allem das Nervensystem von Tieren und Menschen befällt.
Hunde, die in die USA einreisen, müssen ab dem 1. August, wenn die vorübergehende Anordnung von 2021 ausläuft, bestimmte Anforderungen erfüllen. Die besagte Anordnung setzte die Einreise von Hunden aus über 100 Ländern aus, in denen die Tollwut noch weit verbreitet ist. Die neuen Anforderungen gelten nicht nur für Haustiere, sondern auch für Hunde, die von Züchtern oder Rettungsgruppen eingeführt werden.
Nach den aktualisierten Bestimmungen müssen alle Hunde, die in das Land einreisen, mindestens sechs Monate alt und mit einem Mikrochip versehen sein und eine nachweisbare Tollwutimpfung aufweisen. Sie müssen ein ausgefülltes CDC-Importformular einreichen, sich je nach ihrem vorherigen Aufenthaltsort einem möglichen Bluttest unterziehen und die erforderlichen Impfungen erhalten haben.
Diese neue Regelung wird die aktuellen Herausforderungen angehen, mit denen wir konfrontiert sind
Emily Pieracci
Laut Emily Pieracci, einer Tollwut-Expertin der CDC, tragen diese Maßnahmen den aktuellen Herausforderungen bei der Verhinderung der Tollwutübertragung Rechnung.
Die CDC hat ihre Vorschriften zuletzt 1956 aktualisiert. Seitdem hat der internationale Reiseverkehr mit Haustieren erheblich zugenommen. Außerdem hat eine wachsende Zahl von Rettungsorganisationen und Züchtern ihre Tätigkeit auf das Ausland ausgedehnt, um die steigende Nachfrage nach Haustieren zu befriedigen.
Jährlich kommen fast eine Million Hunde in die USA, und seit 2015 wurden etwa vier tollwütige Hunde bei der Einreise festgestellt. Die neuen Vorschriften sollen potenzielle Gesundheitsrisiken verhindern und das Wohlergehen von Tieren und Menschen sicherstellen.
Verbesserung der Hundegesundheit und Schutz der Menschen
Hunde waren in den USA einst häufige Überträger von Tollwut, wurden aber in den 1970er Jahren durch Impfungen ausgerottet. Das Virus dringt in das Nervensystem ein und ist eine tödliche Krankheit für Tiere und Menschen. Die Tollwut wird in der Regel durch den Biss eines infizierten Tieres übertragen, und sobald die Symptome auftreten, gibt es keine Heilung.
Während einige Kritiker argumentieren, dass diese Vorschriften zusätzliche Herausforderungen für Tierhalter mit sich bringen, sind die Befürworter der Meinung, dass sie letztendlich der öffentlichen Gesundheit und dem Wohlergehen von Hunden zugute kommen. Internationale Hundereisende müssen sich gründlich vorbereiten und alle CDC-Richtlinien befolgen, bevor sie ihre Haustiere in die USA mitbringen.