Das Wohlbefinden eines Hundes hängt maßgeblich von richtiger Ernährung ab, denn sie ist der Grundstein für Gesundheit und ein langes Leben.
Expertinnen und Experten betonen, dass eine ausgewogene Ernährung mehr als bloße Sättigung bedeutet: Sie ist entscheidend für Energie, Immunsystem und ein aktives, gesundes Leben in jeder Lebensphase.
Ein umfassender, auf Hunde abgestimmter Ernährungsplan sollte Proteine für die Regeneration und Immunabwehr, Fette für Energie und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine sowie Kohlenhydrate für Energie und eine gute Verdauung enthalten.
Auch Vitamine, Mineralstoffe und Wasser sind essenziell, denn sie fördern gesunde Knochen, gutes Sehvermögen, die Temperaturregulation und sämtliche Körperfunktionen.
Das richtige Hundefutter wählen
Die Bedürfnisse bei Hundefutter unterscheiden sich je nach Rasse, Alter, Größe und Gesundheitszustand. Achtet auf Kennzeichnungen wie „vollwertig und ausgewogen“, die anerkannten Ernährungsstandards entsprechen. Fleisch sollte dabei an erster Stelle der Zutatenliste stehen.
Welpen benötigen energiereiches Futter mit Kalzium und DHA, einer Omega-3-Fettsäure, die die Entwicklung von Gehirn und Augen unterstützt. Erwachsene Hunde brauchen ein ausgewogenes Futter für ihre Aktivität, während ältere Hunde meist von weniger Kalorien und speziellen Zusätzen für die Gelenke profitieren.
Fütterungsgewohnheiten und wichtige Aspekte
Auch Fütterungszeiten spielen eine Rolle. Erwachsene Hunde fressen meist ein- bis zweimal am Tag; bei größeren Rassen sind zwei Mahlzeiten oft sinnvoll, um Überfressen und Magendrehung vorzubeugen.
Snacks und Essensreste sollten maximal zehn Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen, um Übergewicht und damit verbundene Gesundheitsprobleme zu vermeiden.
Eine plötzliche Futterumstellung kann Magenprobleme verursachen. Daher solltet ihr neues Futter schrittweise über fünf bis sieben Tage einführen.
Wer überlegt, die Hundenahrung zu ergänzen, kann zusätzlich frisches Obst und Gemüse anbieten, was für zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe sorgt.
Allerdings ist es wichtig, größere Änderungen am Futterplan oder neue Ergänzungen immer zuvor mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt abzustimmen. So bekommt ihr Empfehlungen, die individuell auf euren Hund und dessen Gesundheitsgeschichte abgestimmt sind.
Eine ganzheitliche Hundegesundheit kombiniert ausgewogene Ernährung mit ausreichend Bewegung und vorbeugender tierärztlicher Betreuung. Das ist entscheidend für ein langes, gesundes Hundeleben.